Tipps und Tricks
Hilfreiche Tipps vom LECHUZA-Gärtner
Orchideen in LECHUZA Tischgefäßen

Befreien Sie den Wurzelballen Ihrer Orchidee grob von Erde (nicht mit Wasser abspülen). Befüllen Sie den Boden Ihres LECHUZA Pflanzeinsatzes fingerbreit mit LECHUZA-PON und setzen dann die Orchidee auf das Granulat. Füllen Sie nun den Platz um den Wurzelballen mit LECHUZA-PON Granulat auf (Wichtig: keine Erde verwenden!).
Drücken Sie das Granulat mit den Fingern etwas an, damit die Orchidee fest im Pflanzgefäß steht. Halten Sie nun die Orchidee über ein Waschbecken und spülen das Granulat kurz mit Wasser durch bis es unten an dem Docht herunter tropft und lose Staubpartikel weggespült werden. Jetzt können Sie den Pflanzeinsatz mit Orchidee in Ihr LECHUZA Pflanzgefäß einsetzten.
Ihre Pflanze benötigt nun 1 – 2 Tage Trockenzeit.

Nach 2 Tagen gießen Sie bei MINI-CUBIS ca. einen halben Liter Wasser von oben auf das LECHUZA-PON Granulat, bei Pflanzgefäßen mit Wasser- standsanzeiger gießen Sie ca. einen Liter Wasser bis zur oberen Markierung (max.) auf das Granulat. Das Wasser sickert durch das Granulat und sammelt sich unten im Wasserreservoir an. Warten Sie bis Ihre Orchidee das komplette Wasser aufgebraucht hat. Wichtig ist, dass Sie die Orchidee ca.
8 - 14 Tage mit leerem Wassertank im Trockenen stehen lassen, bevor Sie wieder von oben auf das Granulat gießen. Diese Trockenphase ist wichtig für die Pflanze und sollte unbedingt nach jedem Gießvorgang eingehalten werden.
8 - 14 Tage mit leerem Wassertank im Trockenen stehen lassen, bevor Sie wieder von oben auf das Granulat gießen. Diese Trockenphase ist wichtig für die Pflanze und sollte unbedingt nach jedem Gießvorgang eingehalten werden.
Wie weiß ich wann ich gießen muss?
Wenn sich Ihre Pflanze noch in der Angießphase befindet, können Sie sich nicht an dem Wasserstandsanzeiger orientieren. Prüfen Sie die Pflanzenerde oder das LECHUZA-PON Granulat knapp unter der Oberfläche auf Feuchtigkeit und gießen Sie wenn das Granulat trocken ist.
Tipps für das Befüllen mit großen Gießkannen
Sollten Sie mit großen Gießkannen Probleme haben den Einfüllschacht Ihres LECHUZA Pflanzgefäßes zu erreichen, nutzen Sie hierfür unsere Gießhilfe „PICO“.

Wie lange ist die Angießphase und wie weiß ich wann diese vorbei ist?
Die Angießphase ist vorbei, wenn die Wurzeln Ihrer Pflanze das Wasserreservoir erreicht haben und sich die Pflanze selbst versorgen kann. Die Dauer richtet sich nach dem Wachstum Ihrer Pflanze, das vom Standort, der Jahreszeit, der Pflanzensorte und der Gefäßgröße abhängig ist.
Nach 3 Monaten können Sie einen ersten Test machen, indem Sie das Wasserreservoir bis Maximum füllen und beobachten ob sich der Wasserstand in den ersten 3 Tagen verringert. Wenn ja, können Sie ab sofort über den Wasserschacht gießen. Wenn nicht, lassen Sie das Wasser einfach im Wasserreservoir stehen und gießen die Pflanze ca. 4 – 5 Wochen weiterhin von oben. Anschließend können Sie einen erneuten Test durchführen.

Gießen bei Tischgefäßen (MINI-CUBI, MAXI-CUBI, DELTA 15)

Gießen Sie Pflanzen in Tischgefäßen immer nur von oben auf das Granulat (MINI-CUBI halber Liter, MAXI-CUBI und DELTA 15 ein Liter), bis das Wasserreservoir auf Maximum steht. Warten Sie bis die Pflanze das komplette Wasser aufgebraucht hat.
Anschließend halten Sie bitte eine Trockenphase ein, diese richtet sich nach dem Wasserbedürfnis Ihrer Pflanze und beträgt zwischen 2 - 8 Tagen, in der die Pflanze kein Wasser bekommt.
Anschließend gießen Sie das Wasserreservoir wieder von oben durch das LECHUZA-PON Granulat bis Maximum auf.
WICHTIG: nicht permanent mit Wasser auffüllen!
Tipps zur Überwinterung

Bei der Überwinterung sind je nach Gefäßart ein oder zwei Bodenschrauben, vom Pflanzeinsatz (falls vorhanden), und vom Pflanzgefäß zu entfernen.
Reduzieren Sie die Gießvorgänge auf die halbe Anzeige und gießen Sie Ihre Pflanzen nur von oben auf das Granulat oder die Pflanzenerde.
Alle Kübelpflanzen sollten in den Wintermonaten ausreichend geschützt werden, damit sie durch Erfrierungen an Wurzel und oberirdischen Pflanzenteilen keinen Schaden nehmen. Dabei kommt es natürlich auch auf den Heimatstandort der Pflanze an.
Vorbereitend für die frostigen Monate soll Schnitt und Düngung bis Ende August abgeschlossen sein, damit ein Triebabschluss stattfindet. Alle ausgereiften Pflanzenteile der Wurzeln und Triebe kommen dann besser durch den Winter.
Frostige Winde und große Temperaturschwankungen setzen viele Pflanzen unter großen Stress.
Vor allem immergrüne Gewächse wie beispielsweise Kirschlorbeer, Zwerg- und Glanzmispel, (Cotoneaster, Photinia), Rhododendron & Azaleen, Buchs, Gräser und Bambusarten sowie alle Koniferen sind hier durch Frosttrocknis stark gefährdet. An frostfreien Tagen diese Immergrünen auch mal gießen, denn diese verdunsten über Blätter und Nadeln auch im Winter Wasser.
Unsere Lechuza-Gefäße sollen durch den Schutz mit Jute-, Filz- oder Vliesgeweben, Stroh-, Schilfrohr- oder Kokosmatten und/oder einer trockenen Laubschicht vor dem ständigen Hin und Her des Frieren und Tauens im Wurzelbereich bewahrt werden. Bitte nur luftdurchlässige Materialien verwenden. Töpfe auf Holz oder Styropor stellen, um auch von unten das komplette Durchfrieren zu unterbinden.
Empfindliche Gewächse zusätzlich auch an den Trieben vor direkter, starker Wintersonne und an zugigen Standorten vor eisigen Winterwinden schützen.
Oft sind Früh- und Spätfröste eine große Gefahr – reagieren Sie zusätzlich kurzfristig auf den Wetterbericht und Ihre örtlichen Gegebenheiten.


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